poems - gedichte
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ich find es nicht lustig
ich find es nicht tragisch
aber es ist traurig
du musst nicht mit mir sprechen
du musst mir keine antwort geben
dein blick füllt tausend bibliotheken
aber auch nur, wenn ich mich traue, dir in die augen zu sehen
ich atme, und weiß ich tu’s nicht umsonst
ich laufe, renne, spiele und tue das nicht allein
ich darf ich sein und kein werkstück eines kalten bildhauers
jetzt ist nicht die zeit
jetzt ist es noch zu frisch
ich bin nicht fähig dich irgendwas zu fragen
aber ich darf wissen, dass ich leben und auch wieder lieben kann
deine maske rutscht, sie passt dir nicht
die schuhe in denen du läufst sind dir zu groß
und keiner darf dir helfen
grenzen hast du gesetzt, kilometerweit um dich herum
soldaten stehen davor und schießen jeden nieder, der dir zu nahe kommt
eine zeit lang haben sie sich von mir bestechen lassen
aber eben nur eine zeit lang
ich weine immer noch und die tränen wollen nicht gehen
ich behalt sie gern, denn weinen tut gut
nur manche von ihnen sind zerstörerisch
die welt dreht sich weiter
gott schläft nicht
nein, mein vater im himmel wacht über mich
das ist ohne ein “aber” das wichtigste
© 14. Juli 2005, Tom Götze
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viele fragen und ein paar wichtige antworten
was ist heute wieder los?
weshalb können gefühle schneller rennen, als gedanken?
selbstmitleid und depression erhielten einen deutlichen verstoß.
doch wie weis ich die trauer in ihre schranken?
wird es eine psychose? werd ich krank?
oder formt der töpfer wieder kräftig den ton?
ich zahle meine sorgen und ängste in gottes bank.
den von gott zum besten gewendeten ertrag erhalte ich schon.
warum bereitet mir ihre nähe solche schmerzen?
weshalb vergeht mir mein appetit?
gerne will ich wieder fröhlich scherzen.
meine bahn ziehen, auf den lippen ein lied.
doch bekam ich mittem im sommer einen wintermantel.
passen will mir der gar nicht und doch musste ich ihn tragen.
so einfach vollzieht ein traum einen unangenehmen wandel.
es ballt sich die faust, es fließen die tränen und mir wird es flau im magen.
ich kann nur um hilfe schreien.
dich, herr, um antwort bitten.
rosen brauchen beschneidung um zu gedeihen.
diesmal hast du mich verschnitten.
darum kann ich wachsen und mit deiner kraft in die höhe streben.
ich erfahre die beste pflege und kann mich nicht mehr sorgen.
für dein reich will ich dir alles geben.
vater, ich freu mich schon auf morgen!
© 18. August 2005 - Tom Götze
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rote rosen öffnen herzenstüren
du sitzt an der straße
keiner beachtet dich
eine trommel hast du in der hand
aber du spielst sie nicht
du schaust nach unten
bist tief in deiner traurigkeit versunken
vor dir steht ein schild:
“hässlich, traurig, wertlos,
süchtig, hoffnungslos,
NICHT BERÜHREN!”
engel ziehen an dir vorbei
vorbei?
nein, sie bleiben stehen
es sind mädchen, ganz normale mädchen
die jesus lieben
sie schenken dir eine rose
du hälst sie für engel
plötzlich kannst du lächeln
plötzlich fühlst du keinen zorn mehr
plötzlich ist deine angst verflogen
eine rose hat die tür deines herzens geöffnet
keines der mädchen beachtet die lügen auf dem schild
diese falsche grenze haben sie einfach übertreten
damit du gerettet wirst
sie beten mit dir
du weinst
wirst du den weg suchen?
wirst du den weg finden?
wirst du die wahrheit suchen?
wirst du die wahrheit finden?
wirst du das leben suchen?
wirst du das leben finden?
lässt du dich von jesus suchen?
lässt du dich von jesus finden?
© 18. August 2005 - Tom Götze
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Stille
Was passiert
hier?
Ich war mal
so lebendig
und
JETZT
bin ich so voller Furcht
und fast tot
zeig mir dein verwundetes Haupt
welches mich zur
Gemeinschaft mit dem Vater
geleitet hat
aber WO
ist Er hingegangen?
Seine Gegenwart erscheint mir
FERNER
und
FERNER
jeden
Tag
Und doch strenge ich mich so an
wieder auf SEINE Bahn zu lenken
bin dennoch einsam
und verwirrt
auf diesem
KALTEN
HARTEN
BODEN
AUF DEM ICH LIEGE
Sprich zu mir weiser Mund und sag:
Es ist alles in Ordnung, Kleiner
DU hast nichts angestellt
und auch wenn es sich so anfühlt als
wäre ich JETZT nicht hier bei dir,
sei einfach ruhig
und hör
dieses
Geräusch…
(Hast du es gehört?)
Hör nochmal hin.
Hast Du es gehört?
Diese schweigende Stimme, die gerade nichts gesagt hat?
DAS BIN ICH!
Ich HÖRE deine Bitte
mit offenen Ohren
ZÄHLE ALLE DEINE TRÄNEN
die von deinen irritierten Augen fließen
die die Himmel absuchen
AUSSCHAU HALTEN NACH DIESER
HOFFNUNG
die irgendwo dahinter liegt.
DU junger, besorgniserregender Spatz,
FINDE RUHE.
Leg deinen ZERZAUSTEN
KOPF auf meine
allgegenwärtige Brust
und mach SIE
zu deinem Nest.
KEIN STARKER
KALTER
WIND
KÖNNTE DICH JEMALS
DORT WEGFEGEN
und davontragen
von diesem
deinem Zuhause.
SCHAU DICH UM
siehst du das LEBEN
das aus dem Boden HERVORKOMMT?
Frühlingsfarben spriessen hervor
und feiern
dein Vertrauen.
Das ist ein
andauernder PROZESS
dieses Heranwachsen zu der Person
die du werden sollst
Und wenn du fühlst, dass die Sonne untergeht,
sei dir sicher, dass das nur der frühe Anfang des Sonnenaufgangs ist.
JETZT GEH VORAN
Sing Lieder
des Glaubens!
Ermutige andere mitten in diesem Wettlauf
und wenn du das Tempo NICHT halten KANNST
oder mich aus den Augen verlierst
sei dir gewiß, dass ich immer in deiner Nähe bin
und du KEINEN GRUND ZUR FURCHT hast.
(Aber mach dir jetzt da mal keine Sorgen darüber.)
Sitz einfach hier
und genieße den Frieden
den ich in meiner Stille
anbiete.
Wenn ich schweige
höre ich zu.
Und hab dich nicht sitzen gelassen.
Englisches Original von Bradley Hathaway
entnommen aus dem Buch “ALL THE HITS SO FAR BUT DON’T EXPECT TO MUCH”
Poetry, Prose & Other Sundry Items
© 2005 Übersetzung von Tom Götze
Übersetzung und Veröffentlichung schriftlich genehmigt von Bradley Hathaway am 28.08.2005
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Jakobs Traum
Jakob strebte wirklich danach ein Held zu sein
Alles was ich wirklich wollte, war ein Freund
Ich bin der Weg, das Leben, die Wahrheit
Also sag mir, Jakob, wann wird das Lügen ein Ende haben?
Und macht dich das Abmühen / der Eifer wirklich stark?
Denn als ich kam, um dich zu lieben
hast du mit mir gekämpft bis zur Morgendämmerung
Schließlich liegt Jakob am Boden
Und während er schläft, werde Ich träumen
von einer Generation, die nicht für ihre Kronen bekannt ist
oder für ihren Erfolg, aber für einen König,
welcher weniger an Kronen interessiert war
oder darin, den Menschen zu gefallen. Aber daran, Mich zu kennen.
Ich habe der „Jakobs Generation“ den Schlüssel Davids gegeben. Intimität.
Um damit eine Tür zu den Nationen zu öffnen und
die Offenbarung der Intimität (Vertrautheit) mit mir freizusetzen
Jakob hatte einen Traum für alle Zeitalter
Jakob hatte den Antrieb eine Nation aufzubauen
Aber die Kämpferei ist umsonst
wenn es dir nur darum geht, deinen eigenen Namen groß zu machen.
Denn was du tust, ist nicht Mein Traum.
Jakob, wirst du für Mich träumen,
in der Art, wie Ich für dich geträumt habe?
© 2007 Übersetzung von Tom Götze
Originallyrics von Jason Upton, Jacobs Dream
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Über ein öffentliches Geheimniss
Tief in meinem Herzen war sie für Jahre verborgen.
Dann und wann kam sie hervor, deutlicher als ich es wollte.
So mancher, der von ihr hörte, begann sich um mich zu sorgen.
Und auch ich dachte mir, endet das Ganze nun doch in einer Revolte?
Aber nein, so war es nie gedacht.
So kann ich nicht denken, geschweige denn reden.
Trotzdem ruft mich mein Herz zur Wacht.
Es mögen sich Gegner und Ermutiger regen.
Kein Mensch konnte mir je die Frage nach dem “Warum” beantworten.
Doch Gott schob sie immer tiefer in mein Herz.
Ich erwiderte ihm: “Kann ich denn so etwas Großes verantworten?”
Und Er schaute mir in die Augen, ich wand mich ab, da war soviel Schmerz.
Ich weiß nicht wer von euch es schon ahnt.
Wer von euch schon längst weiß, worüber ich schreibe.
Mein Leben, es ist in Seiner Hand und wir haben es wohl geplant.
Ich bin bereit, ich geh voran, ich träume nicht mehr nur und leide.
Schon kann ich es förmlich riechen.
Schon kann ich die vielen Momente hören.
Schon beginnen die Erlebnisse in meine Träume zu kriechen.
Keiner kann diese Berufung zerstören.
Ich geh voran, Großbritannien ich komme.
Viel hat es Jesus gekostet, mir Liebe für dich zu schenken.
Ich bleib nicht stehn, ich laufe vor und komme zu Dir unter Seiner Sonne.
Großbritannien, geliebt sind deine Menschen. Wert, mich an sie zu verschenken.
Tief in meinem Herzen war sie verborgen.
Doch schon lange spreche ich über sie.
Nun lass ich nicht mehr davon ab und Gott wird mich versorgen.
Meine Liebe zu Großbritannien, weit mehr als eine Idee.
© 2007 Tom Götze
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What does God’s Love mean to me?
Having a Dad in heaven who is real and who takes care of me,
wherever I am, whatever I do, whatever I think or feel.
He is real and He decided to live in my heart. I feel secure in His arms.
I feel challenged in a positive way, while I find out more and more what He has in store for me.
Sometimes I feel like standing in the centre of a main street.
It is raining; everything is grey, traffic noise all around me.
And then in all this confusion, I close my eyes and ears
and start to scream: “Where are you Dad?”
After a while I can feel this tingling on my nose.
It seems to be a sunbeam, which is growing larger and larger,
until I stand surrounded by light, hope and in the reality of His love again.
Deep down in my heart I know, that this is more then a feeling!
He is my Dad and He is always there for me.
© October 2007 Tom Götze
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Thursday, 18. August 2005 19:29
[…] Auf meiner Gedichte-Seite findet ihr ein neues Gedicht. Ich schreibe die zur Verarbeitung. Es gibt andere in meinen Gedanken, die privater sind. Die stell ich hier nicht rein. Aber manche schaffen es dann doch durch meine eigene “Zensur”. […]
Friday, 23. March 2007 0:24
Total schön!:)