Gottes Versorgung - ein Zeugnis
Thursday, 9. August 2007 22:25
Am Sonntag bevor ich nach Großbritannien abreiste, hatte ich mich via Internet bei einer großen Supermarktkette vor Ort um eine Stelle beworben, welche diese online ausgeschrieben hatten. Bis dahin hatte ich schon mehrmals versucht bei anderen Firmen eine Stelle zu bekommen, aber alle meine Bewerbungen wurden abgelehnt. Am Dienstag letzte Woche flog ich dann nach UK und wurde hier freundlich empfangen. Am Vormittag des nächsten Tages wurde ich auf dem Handy des Gastgeberehepaars angerufen und um ein 5-minütiges Telefoninterview gebeten. Das hatte ich dann wohl zufriedenstellend gemeistert, denn ich wurde für den 6. August zum Vorstellungsgespräch eingeladen.
Am Freitag traf ich einige Leute aus dem Team, mit welchem ich hier zusammenarbeite und wir hatten eine sehr geniale Gebetsgemeinschaft. Eine der Mädels hatte ein Bild für mich, wovon sie sagte, sie habe lange nicht mehr so ein klares und deutliches Bild gehabt. Sie sah mich als einen Embryo im Bauch, welche durch eine Nabelschnur versorgt wurde. Sollte heißen, ich bin hier sicher, versorgt und unter Gottes Obhut.
Das Vorstellungsgespräch war gleichzeitig auch ein Einstellungstest. Ich musste mehrere Fragebögen ausfüllen und einen Test bewältigen, in welchem meine Tippgeschwindigkeit und meine Fehlerquote beim Tippen festgestellt wurden. Insgesamt lief das Vorstellungsgespräch 1,5 Stunden.
Mittwoch Abend saß ich auf dem “Porzellanthron” und betete dabei. Ich vernahm Gottes Stimme und er fragte mich, ob ich diese Stelle wirklich haben wöllte, da er noch einige bessere für mich hätte und dieser nicht der Einfachste werden würde. Ich hab Ihm geantwortet, dass ich erstmal irgendwo nen “Fuß in der Tür” haben möchte und mich von da aus immer noch irgendwo anders bewerben könne. Dann sagte Daddy mir, dass die Firma am Donnerstag (also heute) Vormittag anrufen und mir mitteilen würde, dass ich den Job habe.
Heute morgen stellte ich mich unter die Dusche und quatschte wieder mit unserem himmlischen Dad. Er sagte mir: “Bereit dich vor, die rufen gleich an, um Dir zu sagen, dass du den Job hast.” Also duschte ich schnell zuende, zog mich an und ging ins Erdgeschoß. Unten angekommen habe ich meine Gasteltern gebeten das Handy anzumachen und habe ihnen gesagt: “Ich glaube, das ” …. ” gleich Anrufen wird um mir zu sagen, dass ich die Stelle habe, weil Gott es mir so gesagt hat.” A. stoppte ab da die Zeit und 34 Minuten später klingelte das Handy und ” …. ” war am Apparat und man teilte mir mit, dass ich die Stelle habe und im September anfangen kann.
Ich bin wirklich beeindruckt zu sehen, wie Gott das hier managed. Jetzt fehlt nur noch die richtige Wohnung oder WG hier in Gibbonsdown und das notwendige Geld um die Kaution und die erste Miete vorschießen zu können. Ich werde ja den ersten Lohn wahrscheinlich erst Anfang Oktober bekommen. Aber Gott wird auch hier versorgen, da bin ich mir sicher.
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Thema: Wales, Ausreise, Gottes Wirken | Kommentare (4)























































