1 - Neu und unbekannt…
Sunday, 16. August 2009 2:28
März dieses Jahr habe ich mich entschieden auf unbekannte Dauer in Wales zu bleiben, bis Gott mich an einen anderen Ort auf Seinem schicken Planeten schickt. Die 2 Jahre die ich mir selber als Probezeit auferlegt hatte waren noch nicht wirklich vorrüber, aber ich fühlte das es an der Zeit war eine Entscheidung zu treffen. Für ungefähr eine Woche betete ich darüber und dachte viel nach. Ich entschied mich dann zu bleiben. Zu dem Zeitpunkt lebte ich gerade in einer WG im Stadtzentrum von Barry. Nicht der Ort meiner Träume. Ich wollte im Stadtteil Gibbonsdown leben. Das ist der Ort wo meine Gemeine all die Sozialarbeit und Nachbarschaftshilfe anbietet.
Kurz nach meiner Entscheidung zu bleiben, begann ich längere Gespräche mit einem Kumpel aus der Gemeinde. Er spielte mit dem Gedanken aus seiner alten WG auszuziehen und innerhalb von Gibbonsdown umzuziehen. Nicht so einfach wenn die meisten Häuser der Stadt gehören und die wenigsten einen privaten Besitzer und potentiellen Vermieter haben. Wir beteten über dieser Umzugsidee und empfanden beide, dass wir eine WG gründen sollten. So machten wir uns auf die Suche nach einem Haus. Ca. Ende Mai fand sich ein Haus was zur Besichtigung angeboten wurde. Man sollte nicht immer das Erstbeste nehmen, aber wir empfanden dieses Haus beide als ideal und mochten es von Anfang an. Die Entscheidung es zu mieten war bald getroffen, wir kündigten unseren jeweiligen Vermietern und zogen Ende Juni ein.
Das Haus ist ein kleines Stück Paradies. Es liegt in einer ruhigen Sackgasse am Zentrums nahen Ende von Gibbonsdown und wenn man Google Maps glauben darf, so haben wir den größten Hinterhofgarten im Viertel. Wir schafften es die Kaltmiete noch ein wenig runter zu handeln, die ursprüngliche Forderung wäre nicht machbar gewesen. Matt und ich empfinden beide, dass man hier mal tief durchatmen, sich entspannen und man selber sein kann. Und die Vermieterin stellte sich als äußerst freundlich und zuvorkommend raus.
Ich bin froh wieder in Gibbonsdown leben zu können. Die 18 Monate waren eine lange Wartezeit. Es war mir nicht vergönnt ein Sozialhaus von der Stadt zu bekommen, auch wenn ich zweimal wahrhaftig von Obdachlosigkeit bedroht war. Man hat mich einfach nicht als Priorität angesehen beim Wohnungsamt. Und ich wollte mir auch kein Sozialhaus durch Schummeln gewinnen.
Nun lebe ich also wieder in Gibbonsdon. Das ist der erste Teil der guten Nachrichten! Dran bleiben …
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Thema: Wales, Was mich bewegt... | Kommentare (2)




































