Wednesday, 17. January 2007 13:45

[Schicken wir “das Mistvieh” zum Einschläfern zum Tierarzt.]
Gerade in den letzten Monaten ist mir immer wieder aufgefallen, wieviel ich tagtäglich mit Angst konfrontiert wurde. Da wurden mir schlechte Nachrichten hier präsentiert, Entscheidungen der Politiker dort aufgebauscht und dann kam da noch die ständige Leier von Angst vor Krankheit gerade in den Wintermonaten.
Edit: Der hier stehende Text wurde gelöscht, da ich niemanden in Verruf bringen will. Es hat sich keiner beschwerd, aber es war mein Eindruck, dass diese Passage nicht so gut war.
Das sind nur ein paar Beispiele von sehr vielen. Ich will nicht alle hier aufzählen, damit ihr nicht auch noch beim Lesen dieses Textes von Angst umgeben seit.
Was mich beschäftigt hat, ist die Frage, weshalb viele von uns Angst im Alltag einfach so in Kauf nahmen.
Zunächst einmal möchte ich kurz definieren, von welcher Art von Angst ich nicht spreche. Es gibt eine Art Furcht, die ist eine Sicherheitsmaßnahme unseres Körpers, von der ich glaube, dass Gott sie da „eingebaut“ hat. Diese bewirkt, dass Du am Rande einer Schlucht anhälst und nicht weiterläufst. Sie bewirkt auch, dass Du nach bestimmten Erfahrungen (Herdplatte ist heiß, etc.) bestimmte Handlungen nicht mehr oder nur mit Vorsichtsmaßnahmen vollführst. Ich spreche auch nicht von der „Ehrfurcht“ vor Gott. Die hat aber auch mehr etwas mit Respekt zu tun und damit, dass ich es tunlichst unterlasse Gott die Ehre klauen zu wollen.
Aber jede andere Art von Angst/Furcht ist - ganz kurz gesagt - das Gegenteil von Glaube und damit für jedes Kind Gottes ein Ding, was wir uns schleunigst abgewöhnen sollten. Können wir uns das denn „abgewöhnen“? Hierzu sagt die Bibel neben vielen anderen Stellen zum Thema:
18 Wo die Liebe regiert, hat die Angst keinen Platz; ´Gottes` vollkommene Liebe
vertreibt jede Angst. Angst hat man nämlich dann, wenn man mit einer Strafe rechnen muss. Wer sich also noch ´vor dem Gericht` fürchtet, bei dem ist die Liebe noch nicht zum vollen Durchbruch gekommen. 19 ´Der tiefste Grund für unsere Zuversicht liegt in Gottes Liebe zu uns:` Wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat.
1. Johannes 4, 18+19 (NGÜ) [Hervorhebungen durch den Autor]
Andere biblische Beispiele:
[ Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Ängstlichkeit gegeben, sondern den Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.
2. Timotheus 1,7
Denn der Geist, den ihr empfangen habt, macht euch nicht zu Sklaven, so dass ihr von neuem in Angst und Furcht leben müsstet; er hat euch zu Söhnen und Töchtern gemacht, und durch ihn rufen wir, ´wenn wir beten`: »Abba, Vater!«
Römer 8,15
38 “Der Gerechte aber wird aus Glauben leben”; und: “Wenn jemand sich zurückzieht, so wird meine Seele kein Wohlgefallen an ihm haben”. 39 Wir aber sind nicht von denen, die sich zurückziehen zum Verderben, sondern von denen, die da glauben zur Errettung der Seele.
Hebräer 10, 38+39 ]
Warum ließen wir uns dann bisher an vielen Stellen so von Angst kontrollieren? Wie kommt man raus aus diesem Kreislauf der Angst? Nur mit Gottes Hilfe. Alleine Hilfe von Menschen genügt nicht, auch die Hilfe irgendwelcher Bücher genügt nicht. Die Zuwendung zu Gott hilft!
Ich habe Gott gebeten mit zu überprüfen. Nen Rundumcheck zu machen. Und überall dort wo Er mir durch seinen Heiligen Geist zeigt, dass Angst wieder versucht Kontrolle zu erhalten, dort hau ich radikal zu. Ich hacke „ihr“ die Pfote samt ihren Krallen ab.
Mit was? Mit der Wahrheit des Wortes Gottes und mit dem Leben in Gottes Liebe. Mit dem Empfangen und Weitergeben von Gottes Liebe. Nicht weiter schwierig, keine theologischen Experimente bitte. Schau, was Gottes Wort über deine Identität, deine Situation, deine Autorität, usw. sagt und Du wirst ein scharfes Schwert in der Hand halten.
Warum so radikal? Ist Angst in dieser Welt nicht normal? Nein. Sie muss mit aller Radikalität bekämpft werden. Radikale Liebe und das Wort Gottes, die zwei besten Waffen in Gottes Arsenal. Nutze sie!
Ich will mutig und kühn sein. Was brauche ich dazu? Gottes Liebe und Sein Wort. Very easy.
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