Beiträge vom June, 2005

Meine Beiträge zur Volxbibel

Tuesday, 28. June 2005 22:58

Klick auf das Banner über diesem Text und du kommst zu einer Stellungnahme eines Ältesten der JesusFreaks zu diesem Projekt. Wobei der Autor nicht im Namen der JesusFreaks oder der Ältesten der JesusFreaks schreibt, da die Volxbibel kein Projekt der JesusFreaks ist. Sie ist ein Projekt von Martin Dreyer und anderen.

Hier kopiere ich noch eine eMail rein, die ich vor kurzem an den Brockhaus-Verlag geschickt habe.

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Erschrecken habe ich über die Proteste gegen die “Volxbibel” gelesen. Proteste, die sich zum Teil auf den auf der Homepage veröffentlichten Text von Psalm 121 beziehen, welcher nach meinen Informationen so überhaupt nicht in der Volxbibel erscheint. Ein großer Teil dieser Proteste ist motiviert von Angst. Sollte dieses mutige Projekt nicht unsere Unterstützung erhalten? Natürlich gibt es verschiedene Punkte, die auch ich an diesem Projekt leicht schräg finde. Mich nervt die krampfhafte Art, in jedem Vers irgendwie witzig sein zu müssen. Es gibt aber viele Stellen in der Bibel, die man nicht mit einem humorvollen Text übertragen kann. Ich habe anderen bereits gesagt, dass dies nicht die Bibel wäre, die ich einem neuen Christen in die Hand drücken würde. Und bestimmte evangelikale Größen müssen diese Ausgabe ja auch nicht lesen. Trotzdem sollten sie in ihrer Angst nicht so barsch gegen dieses Projekt vorgehen. Was ich da bisher über die Proteste gehört habe, lässt mir die Haare zu Berge stehen und ich bin enttäuscht wie lieblos bestimmte Leute hier kritisieren. Nur weil die treibende Kraft hinter diesem Projekt “JesusFreaks” bzw. “Martin Dreyer” heißt, muss man nicht zum Sturm gegen die Bastille aufrufen.
Diese Bibelübertragung würde ich jedoch durchaus evangelistisch nutzen. Okay, vielleicht nicht bei der Evangelisation unter “Reich & Schön” oder bei “Oma Schmidt”, aber doch auf jeden Fall unter vielen Zielgruppen in unseren Städten, Straßen und auf unseren Plätzen.

Ein Verlag wie der Ihre darf sich auch einmal mutig zu einem kontroversen Projekt wie diesem stellen, ich würde jedoch raten, bei der Veröffentlichung mehr auf Weisheit, als auf Schnelligkeit zu achten. Angstmotivierte Proteste, die zum Teil auch noch völlig unsachlich geführt werden, sollten Sie nicht ernstnehmen. Wenn jedoch unter den Gegnern dieser Veröffentlichung Christen mit ernsthaften Argumenten zu finden sind, sollten Sie eine Diskussion mi den Mitarbeitern der Volxbibel und den Protestlern organisieren. Vielleicht kann man ja trotz aller Bedenken voneinander lernen?

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Götze
Student der Theologie

Ansonsten muß ich sagen, dass mir die Art und Weise der Diskussion bei einigen Leuten echt überhaupt nicht gefällt. An vielen Stellen wird unsachlich, gemein und echt unreif diskutiert. Es werden Lügen und grober Unfug verbreitet und die wenigsten haben sich mit Martin Dreyer selbst in Verbindung gesetzt. Dieses Projekt wurde in einer Rekordzeit (trauriger Rekord) verurteilt und als Gefahr für die Menschheit abgestempelt. Hier muß ich mit einer Aussage übereinstimmen, die ich vor kurzem gelesen habe.

An diesem Punkt bin ich froh, dass wir in einem Land wohnen, in dem Staat und Kirche getrennt sind. Sonst hätten bestimmte Gegner Martin wahrscheinlich schon auf den Scheiterhaufen gestellt.

Hmpf. Wieder ein Grund mehr für ein Buch, welches im Herbst rauskommen wird. Titel und Autor halte ich hier mal noch geheim, da ich nicht weiß, ob der schon Werbung dafür haben will. Es wird jedenfalls um “Liebe” gehen.

Gruß Tom

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Thema: Volxbibel, Was mich bewegt... | Kommentare (4)

Bald ist es geschafft. Und ein paar Worte bezüglich Hochzeit.

Tuesday, 14. June 2005 11:38

Heute habe ich Konfessionskunde und Religiöse Sondergemeinschaften geschrieben und es ist coolerweise (oh, ein toll eingedeutschtes Wort) genau das drangekommen, was ich gelernt hatte.

Das Wochenende habe ich bei einer Familie aus meiner Gemeinde hier vor Ort verbracht. Es war sehr schön. Ich habe mich erholt und den Kopf wieder freibekommen.

Bezüglich Hochzeit Siglind & Tom

Da jetzt die ersten offiziellen Absagen mündlicher bzw. fernmündlicher Art und auch per eMail unterwegs sind, kann ich es nun auch hier reinschreiben. […] Letzte Woche Mittwoch gab es ein Gespräch zwischen Siglind und mir. In diesem Gespräch hat sie mir mitgeteilt, dass sie sich über den Schritt in eine Ehe hinein und über diese Hochzeit nicht mehr sicher genug ist um mich mit gutem Gewissen heiraten zu können. Aus diesen Gedanken hat sie die Konsequenz gezogen und sich von mir getrennt. Die Hochzeit wird also nicht verschoben, sondern die ganze Beziehung ist beendet.

Das war für mich ziemlich scheisse, um es so zu sagen, wie es ist. Aber ihr ist diese Entscheidung nicht mal eben in den Schoß gefallen und es erfordert sicher eine ganze Menge Mut und Überwindung, mir das 2 Wochen vor der standesamtlichen Trauung zu sagen. Ich bin insofern dankbar, dass dies nicht in der Ehe passiert ist und wir durch eine Scheidung hätten gehen müssen. Ich empfinde in keinem Moment Hass für sie. Im Moment muss ich ihr nur aus dem Weg gehen. Es fällt mir einfach zu schwer einen normalen Umgang mit ihr herzustellen. Das habe ich gerade heute wieder sehr deutlich gemerkt. Ich habe in der Cafeteria nur 2 Personen hinter ihr gestanden und es war für einige Minuten aus mit meinem Appetit weil ich weinen musste. Die Liebe ist ja nicht von heute auf morgen vorbei. Das kann auch keiner von mir verlangen.

Wenn Du Dich jetzt fragst, was Du tun kannst. Nun, bete einfach und segne mich, aber auch Siglind. Beide brauchen wir jetzt ganz viel von Seinem Segen.

Es wird also am 23.7. keine Hochzeit in Pockau stattfinden. Alle zur Feier geladenen Gäste werden noch einzeln informiert.


PS: Vielleicht fragst Du Dich auch, weshalb ich das hier in den Blog schreibe. Dieser Blog ist auch ein Weg mit meinen Freunden, Bekannten und Verwandten in der Heimat zu kommunizieren. Außerdem habe ich diesen Weg gewählt, weil es schon jetzt die blödesten Gerüchte gibt, die wegen dieser Sache rumgehen. Und irgendwo muß man ja mal die Wahrheit zu lesen bekommen.

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